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Auch Bayern braucht Strom!

Bundesregierung löst Energiewendehindernis auf Kosten der Endverbraucher!

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

„Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdkabelverwachsen“, so könnte man wohl aktuell das Niedersachsenlied uminterpretieren. Die neuen Leitungen werden benötigt, um den Strom aus Sonne- und Windkraftwerken im Land zu verteilen. Den Wunsch von Wirtschaftsminister Lies „direkt an die Quelle zu ziehen“ werden die Industrieverbraucher aus dem Süden wohl nicht ausreichend zügig befolgen.

Die Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende und zur Stilllegung alter Kohlekraftwerke haben jedoch zumindest zwei konkrete und intelligente Ergebnisse erzielt: unser Windstrom wird mit neuen Leitungen leichter mit Erdkabeln in Gleichstromtechnik nach Süddeutschland gelangen und das Kohlezeitalter läuft endgültig aus.

Dass längst abgeschriebene, alte Kohlekraftwerke jetzt noch den goldenen Handschlag dafür erhalten, dass sie endlich ihren Betrieb einstellen, ist traurig aber wahr. Die Milliardenbelastung übernehmen darf, mal wieder, als kleinster gemeinsamer Nenner der Großen Koalition, der deutsche Stromkunde.

„Die langfristige Kostenneutralität der Erdkabelsysteme in Hochspannungsgleichstromübertragungstechnik (HGÜ) verbunden mit der großen Landschafts- und Naturschutzverträglichkeit haben wir schon häufig in den Diskussionen um den Netzanschluss von Offshore-Windparks gemeinsam mit den Spezialisten von ABB und Siemens an die Politik herangetragen. Wir freuen uns, dass zumindest dieses Argument nunmehr gehört wurde“, so Ubbo de Witt.

Auf Expertenrat zu hören wurde allerdings bei den weiteren Beschlüssen versäumt. Was Eltern schon im Umgang mit dem „ganz normalen Wahnsinn der Kindererziehung“ lernen, dass der lauteste nicht zwangsläufig auch recht bekommen sollte, wurde bei den Energiepolitikern aus Kanzleramt, Wirtschaftsministerium und Bayern sträflich versäumt.

Die zukünftigen Belastungen wurden auf der Basis des kollektiven Aufschreis der großen Energieversorger, Industrievertreter und Gewerkschaftern der IG Bergbau, Chemie, Energie  (IG BCE) als „gute Weichenstellung“  der auf dieser Ebene nicht sprechfähigen großen Anzahl der Stromkunden und Steuerzahler aufgebürdet und effizient umverteilt.

Weiterführende Links:

Süddeutsche Zeitung, 03.07.2015: Koalition des Irrsinns

Infranetz, PDF: Kurzfassung Südlink Kabelverlegung

ABB: ABB stellt weltweit leistungsstärkstes HGÜ-Kabelsystem vor

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